Seminar       "Gehirngerechtes Lernen"        14.11.2017 Ennepetal

 

 

Anfangssituationen in der Schule

 

Anfangssituationen in der Moderation

    

 

Inhalt

 

  • Einleitung

  • Checkliste für Seminare

  • Vorstellungsrunde mit Bildern oder Gegenstände

  • Lebendige Statistik

  • Namen lernen mit Bewegung

  • Namen lernen mit Bildern

  • Stimmungsbarometer

  • Teilnehmer übernehmen Aufgaben

 

Einleitung

 

Es gibt nur einen ersten Augenblick 

 

Ein guter Start ist entscheidend für den erfolgreichen Verlauf einer Veranstaltung. Gerade der Beginn eines Seminars ist oft von Unsicherheiten bei Teilnehmern und Moderatoren geprägt. In dieser kritischen Phase sollten Moderatoren folgende Punkte aus Sicht der Teilnehmer beachten:

 

  • Wie sind die ersten Eindrücke am Tagungsort (Parksituation, Gebäude und Raumsuche)?

  • Mit welchen Gefühlen und Erwartungen betreten die Teilnehmer den Tagungsraum?

  • Was sehen, riechen, hören die Teilnehmer beim Betreten des Raumes?

  • Was haben die Teilnehmer an diesem Tag schon erlebt?

  • Womit beschäftigen sich die Teilnehmer noch gedanklich?

  • Gibt es Probleme und Themen, die die Gruppe insgesamt belasten?

 

Folgende Fragen stehen im Vordergrund:

 

Bei den Teilnehmern:

  • Was erwartet mich, was wird von mir erwartet?

  • Was für ein Typ ist der Moderator?

  • Wie sind die anderen Teilnehmer?

  • Wie verläuft das Seminar?

 

Bei den Moderatoren:

  • Kann ich die Erwartungen der Teilnehmer erfüllen?

  • Gibt es problematische Teilnehmer?

  • Gibt es Experten und Nörgler die mir „gefährlich“ werden können?

 

Die üblichen Vorstellungsrunden „Mein Name ist.....Ich arbeite ….....“ sind dabei wenig hilfreich. Sie verlaufen eher trocken und langweilig und spätestens nach dem 10. Teilnehmer schalten die

meisten ab und können sich später auch nicht mehr an Einzelheiten erinnern.

 

Auf den folgenden Seiten finden Sie Anregungen, Seminare gut vorzubereiten, Anfänge stressfrei zu gestalten und Teilnehmer schnell kennen zu lernen.

 

 

 

 

Checkliste für Seminare

 

 

 

 

Vorplanung

  • Interessen und Vorgaben des Auftraggebers

  • Zielgruppe, Thema, Teilnehmerzahl

  • Einzel- oder Doppelmoderation

  • Zeitvorgaben

Termin

  • Wochentag, Feiertage und Ferien beachten

  • „Schlechte Zeiten“ (Konferenzen, Prüfungen…) beachten

Ort

  • Erreichbarkeit mit Bus, Bahn und Auto

  • Parkplätze

  • Infrastruktur

Raum

  • Raumgröße, Zuschnitt, weitere Arbeitsräume

  • Störungsfrei? Sonneneinstrahlung? Temperatur? Geräusche?

  • Mobiliar (bequeme Stühle, Teppichboden)

  • Darf der Raum umgestellt werden?

  • Medien (OHP, Flip Chart, Beamer, Musikanlage)

     Verpflegung und Pausengtränke:

  • werden diese vom Tagungshaus / Veranstalter bereitgestellt?

Kosten

  • entstehen Kosten für Raummiete, Pausengetränke und Essen?

  • Wer übernimmt diese Kosten?

Eine Woche vor dem Seminar

  • Teilnehmerliste überprüfen

  • Letzte Absprachen mit Auftraggeber, Tagungshaus

  • Erinnerungsmail an Teilnehmer versenden mit Programm und Anfahrtsskizze

 

Vor dem Seminar

  • Mindestens eine Stunde vorher da sein (erfahrungsgemäß kommen die ersten Teilnehmer ca. 30 Minuten vor Seminarbeginn)

  • Raum herrichten und Medien überprüfen

  • Hinweisschilder zum Seminarraum anbringen

  • Getränke bereitstellen

  • Bücher- und Infotisch herrichten

  • Programm und Plakate vorbereiten

Eintreffen der Teilnehmer

  • Zeit haben für die ankommenden Teilnehmer

  • Ankommende Teilnehmer begrüßen

  • Getränke anbieten und die ersten Gespräche beginnen

Der offizielle Start

  • Haben alle einen Sitzplatz?

  • Wo sitzen die Moderatoren?

  • Wer begrüßt und was sind die ersten Worte?

  • Wie verfahre ich mit verspäteten Teilnehmern?

 

 

 

 

 

Vorstellungsrunde

 

Die Vorstellungsrunde ist nach der offiziellen Begrüßung der 1. Programmpunkt im Seminar.

Die Teilnehmer sitzen im Stuhlkreis und auf dem Boden sind Bilder oder Gegenstände ausgebreitet.

 

Alle Anwesenden werden nun gebeten sich ein Bild / einen Gegenstand auszusuchen, das / der sie „anzieht“. In einer Blitzlichtrunde vervollständigen sie die nachfolgenden Teilsätze und beziehen dabei das ausgesuchte Bild / den ausgesuchten Gegenstand mit ein. Je nach Gruppengröße und Zeit 2 bis 4 Teilsätze z.B.:

  • Den Gegenstand habe ich mir ausgesucht weil......

  • Mein Name, Beruf, Hobby ist ..…

  • Ich erwarte hier.....

  • Das möchte ich nicht.....

  • Ich habe Erfahrungen in.......

  • Mir geht es..........

Beim Aussuchen der Postkarte / des Gegenstands kommt „Stimmung“ auf. Die Teilnehmer müssen aufstehen und sich entscheiden. Es wird geredet und gelacht. Durch den Gegenstand, das Bild wird die Phantasie angeregt. Viele Beiträge sind lustig und kreativ. Wir erfahren etwas über Hobby, Beruf, Urlaub, Vorlieben, Erfolge, Vorwissen usw. Darüber hinaus erhalten wir einen ersten Eindruck von der  Persönlichkeit: lustig, redegewandt oder eher zurückhaltend, trocken. Dies geht weit über eine Vorstellungsrunde hinaus. Alle haben sich beteiligt und die erste Unsicherheit ist verflogen.

Nun ist es Zeit das Programm abzusprechen, Schwerpunkte festzulegen und organisatorische Fragen zu klären.

 

 

 

Lebendige Statistik

 

Die lebendige Statistik eignet sich besonders, um Näheres über die Teilnehmer zu erfahren.

 

Ablauf:

In der Anmoderation erzähle ich gerne von einem Fabrikbesitzer um 1850. Es gab noch keine Computer, in denen die Daten der Mitarbeiter gespeichert waren. Wollte sich nun der Chef einen Überblick verschaffen, ließ er seine Arbeiter im Hof antreten und sie mussten sich nach verschiedenen Kriterien aufstellen.

 

Nun bitte ich die Teilnehmer sich nach ihren Geburtsmonaten im Kreis aufzustellen. Hierzu müssen sie sich absprechen und nach wenigen Minuten stehen alle in der richtigen Reihenfolge.

In der zweiten Runde geht es um die Größe. Man muss sich ansehen, vergleichen und nachfragen.

 

Es gibt drei Variationen der Aufstellung.

 

1. Kreis

Alter, Größe, Schuhgröße, Berufserfahrung, Geburtsmonat

 

2. Linie

Linie mit Gegensätzen an ihren Enden, z.B.:

Raucher – Nichtraucher, in der Mitte Gelegenheitsraucher

Frühaufsteher – Langschläfer

Gebirge – Meer als Urlaubsorte

 

3. Fläche

Wohnorte im Abstand zum Seminarort

Alle mit gleichen Haustieren bilden eine Gruppe

Alle die sich kennen …......

Alle mit gleichen Ausbildungsberufen.......

Alle mit gleichen Fahrzeugen.......

 

Ich beende die lebendige Statistik oft mit der Aufforderung: „Stellen Sie sich im Kreis nach den Jahren ihrer Berufserfahrung auf“. So steht zum Abschluss der Neuling neben dem erfahrenen Kollegen. Der Hinweis von mir: “Hier stehen ca. 350 Jahre Berufserfahrung, dieses Wissen sollten wir im Seminar nutzen“ beeindruckt viele Teilnehmer und fordert zur Mitarbeit auf.

 

 

 

Namen lernen mit Bewegung

 

Bei längeren Seminaren ist es wichtig, dass sich die Teilnehmer möglichst schnell mit ihren Namen ansprechen können.

 

 Ablauf:

 

Die Teilnehmer stehen im Kreis und der Moderator verspricht in der Anmoderation, dass

sich nach etwa 15 Minuten alle Anwesenden mit Namen ansprechen können.

 

Zuerst überlegt sich jeder eine passende Bewegung zu seinem Namen z.B.:

 

  • Helmut schlägt mutig mit der Hand auf seinen Helm (Kopf)

  • Ruth ruht, sie steht ganz ruhig da

  • Birgit trinkt ein Bier, verzieht das Gesicht und sagt „igittigitt“

  • Claudia macht die typische Handbewegung eines Diebstahls

  • Andreas kreuzt die Arme (Andreaskreuz)

  • Peter hebt einen schweren Fels (Petrus) und stöhnt dabei

 

Fällt einem Teilnehmer keine passende Bewegung zu seinem Namen ein, hilft die Gruppe. Der Betroffene entscheidet, welchen Vorschlag er annimmt.

 

 

Nun beginnt die Lernphase:

 

  • Der Erste sagt seinen Namen und macht seine Bewegung - alle Teilnehmer machen das nach.

  • Der Zweite sagt seinen Namen und macht seine Bewegung – nun werden Namen und Bewegungen von beiden wiederholt.

  • Das setzt sich so fort, bis alle sich vorgestellt haben. Bei größeren Gruppen werden nur die Namen und Bewegungen der jeweils letzten 4 Personen wiederholt. Die Vorstellungsrunde würde sonst zu lange dauern.

  • Zur Vertiefung erfolgt nun eine Runde in die umgekehrte Richtung.

  • Danach ist es an der Zeit einen Freiwilligen zu bitten, die Namen aller Teilnehmer zu nennen. Sollte er stocken, fällt ihm bestimmt die zu dieser Person gehörende Bewegung ein und dann der Name.

  • Nach etwa 45 Minuten wird nochmals wiederholt. Die meisten können sich dann mit Namen ansprechen.

 

Diese Form des Namenlernens ist ein schönes Beispiel für Lernen mit allen Sinnen. Es werden viele Eingangskanäle benutzt und die rechte und linke Gehirnhälfte aktiviert. Durch die Bewegung, das Lachen und die Wiederholung werden die Informationen sicher im Langzeitgedächtnis gespeichert.

Ich kann mich auch nach Jahren an viele Teilnehmernamen erinnern, oft fällt mir allerdings zuerst die zugehörige Bewegung ein.

 

Lesen Sie auch „Namen lernen“.

 

 

 

Namen lernen mit Bildern

 

Ein weiteres Beispiel für schnelles und sicheres Lernen von Namen ist die Benutzung von Bildern. Denn Bilder prägen sich besser ein als der lediglich gehörte Name. Bei 15 Teilnehmern benötigen Sie ca. 60 Minuten für die Durchführung dieser Übung.

 

Ablauf :

Sie bitten die Teilnehmer auf einem weißen DIN-A4 Blatt ein Bild zu Ihrem Namen zu malen.

Hier sehen Sie eine kleine Bildauswahl von früheren Gruppen:

 

Sie können das Bild auch auf ein Namenskärtchen malen lassen, das die Teilnehmer sich anstecken.

 

Wenn Sie viel Zeit haben (ca. 2 Stunden) und in ihrem Seminar eine kreative Phase eingeplant ist, können Sie die Aufgabe erweitern. Sie lassen die Teilnehmer dann nicht nur ihre Namen sondern weitere persönliche Informationen (z.B. Hobby, Wohnort, Haustier, Lieblings…) auf das Bild malen. Wenn die Bilder fertiggestellt sind, wird jedes einzeln in der Gruppe erklärt.

 

Im Folgenden sehen Sie „mein Bild“. In vielen Schulklassen und Seminargruppen habe ich mich hiermit vorgestellt.

 

Auf einem Flip-Chart zeichne ich das Bild und die Kursteilnehmer beobachten mich dabei. Es tritt sehr schnell Ruhe und Konzentration ein. Die ersten Vermutungen werden angestellt. Es wird gelacht und geflüstert. Bei der anschließenden Erklärung hören alle aufmerksam zu und vergleichen ihre Vermutungen mit der tatsächlichen Bedeutung. Danach wird das Bild verdeckt und abgefragt.

Nach etwa 30 Minuten fordere ich die Teilnehmer auf, das Bild aus dem Gedächtnis nachzuzeichnen. Danach wird die Zeichnung noch einmal gezeigt und Fehlendes ergänzt. Es ist erstaunlich, an wie viele Einzelheiten sich die Teilnehmer, auch nach Wochen, noch erinnern können.

 

 

 

 

 

 

 

Lesen Sie auch „Namen lernen“.

 

 

Stimmungsbarometer

 

Bei Seminaren, die nur wenige Stunden andauern, ist es nicht möglich viel Zeit in eine Vorstellungsrunde zu investieren. Trotzdem ist es für Moderatoren und die Gruppe wichtig etwas über Teilnehmer zu erfahren. Mithilfe eines Stimmungsbarometers verschaffen Sie sich in wenigen Minuten einen guten Überblick über die “Verfassung“ der Gruppe.

 

Ablauf:

 

Sie sitzen im Stuhlkreis und auf dem Boden lieg ein Plakat:

 

Anmoderation: "Bevor wir mit dem Seminar beginnen, möchte ich erkunden, in welcher Stimmung wir uns gerade befinden":

 

 

+3                Es geht mir sehr gut (gesund, verliebt, ...)

 

0                   Ich weiß nicht



 -3                  Es geht mir sehr schlecht (krank, verärgert, gestresst, ...)

 

Jeder Teilnehmer markiert nun mit einem Spielstein auf der Skala sein derzeitiges Befinden (siehe Abbildung)

 

Danach folgt ein Blitzlicht und jeder vervollständigt die folgenden Teilsätze:

Es geht mir…“ und „Ich wünsche mir…“

Somit besteht für jeden die Möglichkeit allen Seminarteilnehmern etwas mitzuteilen.

 

 

Erfahrungen:

 

  • Einige Teilnehmer überlegen und entscheiden dann spontan „Heute geht es mir gut.“

  • Alle können mit einem Blick sehen, wie die Gruppenstimmung ist.

  • Ein Teilnehmer hatte seinen Stein auf -2 gelegt. Als im Blitzlicht ein Kollege von seinen großen gesundheitlichen und familiären Problemen berichtete, stand er spontan auf und legte seinen Stein ohne ein Wort zu sagen auf +3. Alle im Raum verstanden diese Geste sofort.

  • Die Gruppe erhält wichtige Informationen über Krankheiten, Sorgen und Erfolge. Sie kann nun verstehen, dass z.B. ein „Kranker“ öfters den Tagungsraum verlässt oder warum ein Handy eingeschaltet bleibt. Der Moderator weiß, weshalb ein Teilnehmer missgelaunt, manchmal auch sogar aggressiv ist und dass das nichts mit ihm oder dem Seminar zu tun hat und kann es richtig einordnen.

  • Oft endet diese Runde auch mit Glückwünschen an einen Teilnehmer.

  • Es gibt dadurch viele Gesprächsanlässe in den Pausen.

 

 

 

Teilnehmer übernehmen Aufgaben

 

Moderatoren, Trainer und Referenten haben neben ihrer Hauptaufgabe - Informationen zu vermitteln und Gespräche zu leiten - viele zusätzliche Dinge zu beachten. Dabei können auch erfahrene Trainer unter Druck geraten. Delegieren Sie doch einige dieser Aufgaben an Ihre Seminarteilnehmer und übertragen Sie somit Verantwortung auf die Gruppe. Viele übernehmen gerne eine Aufgabe und als Moderator können Sie sich nun besser auf Ihre eigentliche Arbeit konzentrieren und sind entlastet.

 

 

1. Zeitnehmer

 

  • Er achtet auf Einhaltung der Seminarzeiten und schlägt Pausen vor

  • Er sorgt für den pünktlichen Beginn nach einer Pause

  • Er berät den Moderator in allen Zeitfragen

  • Er erhält einen Gong und die Karte „Zeitnehmer“

 

 

  1. Stimmungsbeobachter

  • Er achtet auf die Gruppenstimmung:

  • Bahnen sich offene oder versteckte Konflikte an?

  • Werden die Bedürfnisse der Teilnehmer beachtet?

  • Er bekommt eine rote Karte und die Karte „Stimmungsbeobachter“

 

 

 

3. Gastgeber

  • Er ist Ansprechpartner für alle organisatorischen Fragen:

  • Stimmen Raumtemperatur und Lüftung?

  • Sind Getränke und Gläser vorhanden?

  • Er verteilt Unterlagen, hängt Plakate auf und „stellt“ die Stühle

  • Er bekommt die Karte „Gastgeber“

 

4. Professor

  • Er achtet auf Einhaltung des Themas

  • Er möchte im Seminar viel lernen und achtet auf Verständlichkeit

  • Er legt bei Bedarf in Absprache mit dem Moderator neue Schwerpunkte fest

  • Er erhält ein Schreibbrett und die Karte „Professor“

 

 

Erfahrungen

 

  • Die oben vorgestellten Aufgaben werden gerne übernommen.

  • Viele Teilnehmer freuen sich über die Möglichkeit sich aktiv zu beteiligen.

  • Die Teilnehmer können den Ablauf des Seminars mitbeeinflussen.

  • Der Moderator kann in den Pausen in Ruhe Kaffee trinken und diskutieren, da der Zeitnehmer die Pause beendet und Unterlagen kopiert.

  • Konflikte werden frühzeitig vom Stimmungsbeobachter angesprochen.

  • Es ist schön, wenn der „einsame Moderator“ seine Experten um Rat fragen kann.

  • In der Gruppe entsteht schneller ein „Wir-Gefühl“.

  • Programm- und Zeitänderungen werden in der Gruppe besprochen.

  • Die Teilnehmer erhalten einen Einblick in die vielschichtigen und oft auch gegensätzlichen Gesichtspunkte einer Veranstaltung.

  • Es ist eine Entlastung für den Moderator

 

In der Auswertung am Ende der Veranstaltung werden die obigen „Experten“ nach ihren Beobachtungen und Eindrücken befragt. Es hat eine stärkere Wirkung, wenn Teilnehmer Kritik oder Lob aussprechen:

 

Zeitnehmer: “Mich störte heute besonders die Unpünktlichkeit.“

Gastgeber: „Ich schlage vor, dass Handys in Zukunft ausgeschaltet bleiben.“

Professor: „Einige Teilnehmer schweifen immer wieder vom Thema ab.“

Gastgeber: „Bitte legen Sie Ihre Unterlagen nicht auf den Büchertisch“.

Pfarrer: „Wir müssen noch einmal das Thema „Mitarbeit“ ansprechen. Einige Teilnehmer sind verärgert über…“

Professor: „Besonders hat mir heute das disziplinierte Diskussionsverhalten gefallen.“

Gastgeber: „Ich habe mich gefreut, dass alle beim Aufräumen geholfen haben.“

Professor:„Mir fehlte bei diesem Thema der theoretische Hintergrund.“

 

 

Nachdem die Experten ihre Beobachtungen geäußert haben, ergänzen die Teilnehmer und der Moderator aus ihrer Sicht.